AKTUELLE REISEANGEBOTE: LASTMINUTE
SPANIEN IM WEB
Baskenland - Kultur, Tradition und Moderne
Das Baskenland ist eine der Regionen in Europa von denen jeder bereits gehört hat. Jeder hat gewisse Vorstellungen, hat schon mal Fotos von Menschen mit einer Baskenmütze auf dem Kopf gesehen und hat verschwommene Vorstellungen eines stolzen Volkes an der Atlantikküste. Urlauber die an der französischen Atlantikküste Urlaub machen haben, wissen etwas mehr, kennen die Landschaft und die kulinarschen Vorzüge des Landes. Und auch alle, die dem Guggenheim-Museum in Bilbao einen Besuch abstatteten.
Der größere Teil des Baskenlandes liegt in Spanien, der etwas kleinere in Frankreich. Durch Zuwanderung aus anderen Regionen beträgt der Anteil an "echten" Basken an der Bevölkerung im Baskenland je nach Region zwischen 20 und 30 Prozent. Trotzdem ist die baskische Kultur in jedem Dorf spürbar. Das liegt schon an der Verkehrsbeschilderung in baskischer Sprache und den Auslagen in den Geschäften die auf Baskisch angepriesen werden.
Gut, aber was erwartet den Urlauber im Baskenland, für wen ist es das richtige Reiseziel? Im Baskenland erwartet den Urlauber teilweise unberührte Naturlandschaften, die vor allem in einsamen Pyrenäentälern. In viele Teilen trifft man auf ein, auf den ersten Blick ursprüngliches, ländliches Kulturland, zum Beispiel im Rioja Alavesa. Allerdings hat die Landwirtschaft seit dem spanischen EU-Beitritt einen enormen Sprung nach vorne gemacht. Das Straßennetz ist in Ordnung, in den Weinkellern sieht man eher Edelstahl als Holz und den Keltervorgang überwachen heute Computer.
Während die Pyrenäen eher von Wanderfreaks und im Winter von Skifahrern, Snowboadern und Schneeschuhwanderern besucht werden, wird das Rioja Alavesa von Weinkennern aus aller Welt aufgesucht. Einige der besten Riojaweine werden schließlich hier produziert. Neben Aktivurlaubern und Weinfreunden sind auch viele Kultururlauber im Baskenland zu finden. Vor allem Bilbao lockt, seit der Modernisierung der Stadt und der Einweihung des Guggenheim-Museums, Besucher aus aller Welt an.
Im Gegensatz dazu werden die Besucher von San Sebastian von seiner günstigen Lage an einer traumhaften Bucht, von den historischen Stadtbild und dem ganz besonderen, locker-kultivierten, Flair der Stadt angezogen.
San Sebastian gilt als die sicherste Stadt Spaniens. Allerdings ist die Stadt besonders gefährlich für alle die mit ihren Pfunden kämpfen. San Sebastian ist ein Traum für alle Menschen die gerne und vor allem gut essen wollen. Viel zu essen bekommt man fast überall, ein Feinschmecker sucht nach neuen Reizen für seinen Gaumen, sucht neue Kompostionen, neue Produkte. Wie gut das man in San Sebastian, wie im ganzen Baskenland, viele Gericht in kleinen Portionen bekommt. Das wird man im allgemeinen als Tapas kennt, nennt man im Baskenland Pintxo (spanisch: Pinchos), was übersetzt Spießchen heißt. Der Grund: kleine Spieße halten die Gerichte zusammen. Früher waren es oft "nur" kunst- und fantasievoll belegte Weißbrotscheiben, heute wird der Kreativität freien Lauf gelassen.



